Modernisierung Erodiermaschine

Seit November 2016 haben wir eine neue Erodiermaschine von Mitsubishi im Einsatz.

Vergrößerung unseres Maschinenparks im Messraum

Seit August 2016 sind wir im Besitz einer zusätzlichen Messmaschine des Typs Carmet. Da wir nunmehr fünf Messmaschinen im Einsatz haben, sind wir für Kapazitätsengpässe noch besser gerüstet und können auf Kundenwünsche noch schneller reagieren.

Firma für Formenbau belegt letzten Bauplatz

Die Firma “Illertal Modell- und Formenbau” baut im interkommunalen Gewerbegebiet in Staig-Steinberg für 1,5 Millionen Euro ein Betriebsgebäude. Damit ist der vorerst letzte verfügbare Platz vergeben.

Die drei Männer strahlen trotz sengender Hitze, als sie die Spaten in den harten Boden stoßen. Kein Wunder, denn der symbolische Spatenstich ist der Startschuss für den Bau eines neuen Firmensitzes. Hauptakteur ist Norbert Egner, Chef von “Illertal Modell- und Formenbau” (IMF). Ihm zur Hand gehen Werner Mangold vom Partnerunternehmen CCP und der Staiger Bürgermeister Martin Jung. Gebaut wird im interkommunalen Gewerbegebiet “Gassenäcker” in Staig-Steinberg. Damit verlagert IMF den gesamten Betrieb von Illerrieden in die Holzstockgemeinde, wo bereits seit 2010 eine Halle steht und ein Teil der 40 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, tätig sind.

“Wir fahren jeden Tag zweimal Dinge zwischen den Standorten hin und her. Künftig sind wieder alle an einem Ort”, sagt Egner, der sich kürzere Arbeitsvorgänge und einen besseren Austausch unter seinen Mitarbeitern verspricht. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit Werner Mangold, der einen Teil der CNC-Fertigung erledigt. Es entstehen rund 2000 Quadratmeter für Produktion, Lager und Büros. 1,5 Millionen Euro investiert IMF dafür.

In einer Zeit guter Auftragslage sei das die richtige Entscheidung, sagt der 49-jährige Modell- und Formenbaumeister Egner. Die vor allem für den Automobilbau gefertigten Designmodelle, Prüfvorrichtungen und Werkzeuge, beispielsweise solche, die aus einem Stück Blech einen Kotflügel formen, müssten auf Anhieb stimmen. Da sei ein kurzer Draht zwischen allen Beteiligten unerlässlich, sagt Norbert Egner. Alles werde im eigenen Haus gefertigt und erdacht, wofür fünf Konstrukteure verantwortlich seien. Im neuen Betriebsgebäude könne noch schneller auf Probleme reagiert werden.

Neue Herausforderungen gibt es auch durch neue Materialien wie Kohlefaser. Bei IMF werden verschiedenste Materialien verarbeitet, von Metallen über Holz bis zu Kunststoff. Um das nötige Know-how zu bekommen, setzt Norbert Egner auf die eigene Ausbildung. “Meine Mitarbeiter sind mein eigentliches Kapital”, sagt der Unternehmer.